Story: Pech Marie (1)

Marie Pech heisst wohl nicht von ungefähr so, der Name ist Programm. Als älteste Tochter des Ehepaars Mary und Thomas Pech hatte es Marie nur in der ersten Zeit leicht, so lange sie noch das einzige Kind ihrer Eltern war. Mit Geburt der jüngeren Schwester Melanie änderte es sich schlagartig. Fortan kümmerten sich die Eltern vor allem um ihre neues Kind und zogen die erstgeborene Tochter Marie mehr schlecht als recht mit durch. Dennoch freute sich Marie sehr über das kleine Schwesterchen und für Melanie wurde Marie, die schon sehr früh im Haushalt helfen musste, statt spielen zu dürfen, bald wie eine zweite Mutter. Die immer schlecht gelaunten und nie mit sich und der Welt zufriedenen Eltern liessen jedoch nie ein echtes Familienleben aufkommen. Dabei hätten beide Eltern viel Zeit mit ihren Kindern verbringen können, denn beide waren schon immer arbeitslos.

Ab und zu wurden die Kinder für ein paar Tage bei den Grosseltern abgegeben, wo sich beide sehr viel wohler fühlten als bei ihren Eltern. Das ging auch immer nur für wenige Tage, denn das Haus der Grosseltern hat nur einen einzigen Raum und im Garten durften die Kinder auch nicht spielen, weil der Brunnen zu gefährlich war. Zu leicht konnte ein Kind hineinfallen. Leider starb zuerst Opa Klaus und nicht viel später auch Oma Marianne. Kurz vor ihrem Tod verfügte Oma Marianne noch, dass Marie das Haus erben soll, und zwar zu ihrem 18. Geburtstag und unter der Bedingung, dass das Haus nie verkauft werden darf. Marie war zu der Zeit noch Schülerin und Melanie zu klein, um noch viele Erinnerungen an ihre Grosseltern haben zu können.

Als Marie in die Oberschule kam und Melanie eingeschult wurde, kam das dritte Kind der Familie zur Welt, Sohn Martin. Fortan waren beide Töchter bei ihren Eltern abgemeldet, die sich nur noch um ihr jüngstes Kind kümmerten. Marie wurde stets gleich nach der Schule in die Hausarbeit eingespannt und führte den kompletten Haushalt fast allein. Marie kümmerte sich um beide Geschwister, fand aber keinen rechten Draht zum kleinen Bruder und auch Melanie fand keinen Zugang zu Martin, der vor allem auf seine Eltern fixiert war und seine beiden Schwestern als Dienstpersonal ansah.

Schliesslich kam Marie’s 18. Geburtstag. Vormittags wurde sie zum Testamentsvollstrecker ihrer Oma bestellt und erfuhr so, dass sie nun Hausbesitzerin ist. Nachmittags erwartete Marie eine Überraschung. Zum ersten mal in ihrem Leben bekam sie von ihren Eltern ein Geburtstagsgeschenk. Eigentlich bekam sie überhaupt zum ersten mal in ihrem Leben ein Geschenk von den Eltern. Über das nagelneue Fahrrad freute sich Marie sehr, jedoch nur für wenige Sekunden. Vater Thomas machte seiner Tochter klar, dass sie jetzt erwachsen ist und ab nun für sich selbst sorgen muss. Schliesslich ist im Haus der Familie kein Platz und Marie ist ja selbst Besitzerin eines Hauses, sie kann ja dort leben.

Bevor Marie so recht verstand, wie ihr geschah, stand sie schon mit ihrem neuen Fahrrad und einer alten Tasche vor der Haustür, die sich ohne weiteren Abschied hinter ihr schloss. Marie staunte, wie viel Krach ein sich im Schloss drehender Schlüssel machen kann. Viel konnte Marie auch nicht mitnehmen, nur einen Haufen schmuddliger Klamotten und 27 § aus der Spardose. Immerhin hat Marie ein Dach über dem Kopf, auch wenn im Haus zwischendurch irgendwelche Landstreicher gehaust haben mussten, nichts mehr funktioniert, alles kaputt ist und das Geld nicht für Reparaturen reicht. Nun hiess es, total neu beginnen und selbst etwas aus dem eigenen Leben zu machen. Doch was bleibt einem Mädchen, das nie Zeit zum lernen hatte, deshalb schlechte Zeugnisse und keine Ahnung vom Leben hat. Marie kannte auch niemand, denn Freunde durfte sie nie haben.

Nach dem ersten Schock und einigen Tagen im chaotischen und schmutzigen Haus schaffte Marie es doch irgendwie, etwas Grund in die Wirtschaft zu bekommen. Aus Langeweile begann sie zu joggen und lief täglich ihre Strecke als ziemlich einzige Konstante in ihrem Leben. Als sie im Radio vom Sonnenhügellauf hörte, bei dem für die Siegerin ein Preisgeld ausgesetzt war, dachte sich Marie, es einfach mal zu versuchen und meldete sich gleich an. So leicht, wie sich Marie das vorgestellt hatte, wurde es allerdings nicht, denn die Konkurrenz war sehr stark. Favoritinnen waren zwei Profisportlerinnen aus Riverview, die schon in den letzten Jahren stets die ersten Plätze belegt hatten. Alle anderen Läuferinnen waren gut ausgerüstet und Marie hatte nicht einmal ein Paar Turnschuhe, musste barfuss mitlaufen. Als sie beim dritten und entscheidenden Lauf ebenfalls das Schlusslicht bildete, gab Marie mit schmerzenden Füssen einfach auf und bog auf dem Weg vom Sonnenhügel zum Stadion kurzerhand zur Bücherei ab und ging lesen. Am Ziel warteten alle vergeblich auf Marie.

Einige Zeit später bot sich eine neue Chance für Marie, denn für eine neue Staffel der Sendung Big Brother wurden Kandidaten gesucht. Marie war wieder einmal völlig pleite und hatte fast nichts mehr im Kühlschrank. Freunde hatte sie keine, wenn sie ihre Eltern versuchte, anzurufen, legten die immer sofort auf und ihre geliebte Schwester durfte keinen Kontakt zu ihr haben. Also bewarb sich Marie bei Big Brother. Vielleicht hält sie dort ja ein paar Wochen durch, ist wenigstens nicht den ganzen Tag allein und bekommt auch noch gut zu essen. Grosse Chancen auf einen Sieg hatte sich Marie nie ausgerechnet. Das war ihr eigentlich auch egal und sie konnte es sich nicht einmal vorstellen. Schliesslich kannte Marie bis dahin so gut wie nichts vom Leben und wusste nicht einmal viel mit sich anzufangen. Freunde hatte sie keine, hatte nie gelernt, mit anderen Sims umzugehen.

Es sollte jedoch anders kommen und aus dem schnellen Ausscheiden wurde auch nichts. Marie hatte zum erste mal Kontakt mit anderen Sims in ihrem Alter und stellte fest, dass es grossen Spass macht, gemeinsam etwas zu unternehmen. Das kannte sie vorher überhaupt nicht. Auch die gestellten Aufgaben, vor denen Marie vorher solche Angst hatten, machten ihr schnell richtig Spass. Zum ersten mal im Leben hatte Marie Spass am Leben und zum ersten mal wurde sie von anderen anerkannt und respektiert. Nicht alles fiel Marie wirklich leicht, aber sie ist sehr lernfähig und es macht ihr viel Spass, neues zu entdecken und zu versuchen. Erstaunt stellte Marie das eine oder andere mal fest, dass ihr manches sogar besser gelingt als Sims, die mehr Erfahrungen in verschiedenen Dingen haben. Marie verstand auch, woran es lag, denn sie wollte die Aufgaben lösen, sie wollte sie möglichst gut lösen, sie hatte Spass daran, Aufgaben zu lösen und war vor allen Dingen sehr fleissig. Wer fleissig ist und seine Aufgaben gut erfüllt, kommt weiter im Leben, das hatte Marie nun gelernt. Viel ist seither geschehen, seit Marie bei Big Brother angetreten ist. Viel hat Marie gelernt seit dem und viel hat sie auch erreicht. Aus dem ängstlichen und chaotischen Losermädchen ist eine selbstbewusste junge Frau geworden, die erfahren hat, dass Fleiss und Einsatz sich immer auszahlen.

Auch in der Liebe machte Marie erste Erfahrungen, als sie Tom kennenlernte. Tom konnte Marie begeistern, redete viel von Familie und kocht leidenschaftlich gern und gut. Schnell kamen sich Marie und Tom näher und schnell wurde sogar geheiratet. Eigentlich wurde viel zu schnell geheiratet. Tom zog mit in Marie’s Haus und beide hatten eine schöne Zeit miteinander. Nicht lange nach der Heimkehr von der Hochzeitsreise erwartete Marie allerdings eine besonders schöne Überraschung, denn Melanie stand plötzlich vor der Tür und hatte ein Kind dabei. Melanie hatte es nach Marie’s Rauswurf nicht mehr lange bei den Eltern ausgehalten, denn jetzt bekam sie als Blitzableiter die Launen der Eltern und Martin ab. Im Gegensatz zu Marie suchte Melanie allerdings von sich aus das Weite. Im Gegensatz zu Marie hatte sich Melanie allerdings Freundschaften nicht verbieten lassen und konnte erstmal bei Freunden von der Schule unterkommen. Diese Freiheit war allerdings nicht ganz ohne Folgen geblieben und eine dieser Folgen hatte Melanie nun auf dem Arm, als sie vor Marie’s Tür stand. Die Folge heisst Clarissa und Marie ist damit Tante geworden.

Melanie hatte leider Pech mit ihrem Exfreund, denn der konnte das Flirten mit anderen WG Mitbewohnerinnen einfach nicht lassen und wurde sogar richtig unangenehm. Schliesslich schlug er Melanie sogar und damit war dann auch die Beziehung beendet. Bei Melanie war er mit seinen Schlägen an die Falsche geraten, denn Melanie ist ziemlich impulsiv, sehr sportlich und lässt sich nichts gefallen. In der WG konnte Melanie nicht mehr bleiben, aber Marie nahm ihre kleine Schwester mitsamt ihrem Töchterchen sehr gern bei sich auf. Zusammen mit Tom war es plötzlich eine richtige Familie. Leider war es ausgerechnet der eigentlich familienbewusste Tom, der Marie schliesslich vor die Wahl stellte, sie möge sich zwischen ihrer Schwester und ihm entscheiden und mit dem Kind kommt er schon mal gar nicht klar. Nun, Marie hat sich entschieden, und zwar innerhalb einer Sekunde. Nach wenigen Minuten war es dann Tom, der mit seinem Koffer vor der Tür stand. Marie geht trotz schlechter Erfahrung mit dem Elternhaus die Familie über alles. Wenn Tom nicht dazugehören möchte, ist das seine Entscheidung.

Marie war immer ein Loser, schon weil ihre Eltern ihr das immer eingeredet haben. Es gab nie Erfolge in ihrem Leben, schon weil sie alles, was sie je angepackt hatte, immer bei der kleinsten Schwierigkeit wieder aufgegeben hat. Durch Big Brother hat Marie nun gelernt, Entscheidungen zu treffen. Big Brother ist die erste Sache in Marie’s Leben, die sie komplett durchziehen will, bei der sie sich grosse Mühe gibt, immer am Ball bleibt und die Erfahrung gemacht hat, dass es sich lohnt, sich Mühe zu geben. Zum ersten mal im Leben hat Marie Freunde gefunden, die Scheu vor anderen Sims abgelegt und Vertrauen gefasst. Obwohl sie eigentlich mit dem Gedanken gestartet ist, dass sie wahrscheinlich schnell wieder rausfliegt, hat sie bisher jede Aufgabe gemeistert und wurde sogar zur Miss BB gewählt. Zum ersten mal im Leben war Marie richtig glücklich und hatte das Gefühl, etwas wert zu sein und etwas aus ihrem Leben machen zu können.

Doch scheint es so, dass der Name Pech nach wie vor für dunkle Wolken steht, die sehr plötzlich und ohne Warnung am Himmel erscheinen können. Ausgerechnet eine eigentlich sehr harmlose Aufgabe lässt Marie nun an allem zweifeln, das sie meinte, gelernt zu haben und erschüttert nun das seelische Fundament, das noch gar nicht richtig ausgehärtet und noch sehr zerbrechlich ist. Eigentlich sollte es kein Problem sein, ein paar Familienfotos vorzulegen. Eigentlich sollte es auch ganz lustig sein, gemeinsam alte Fotos anzuschauen und zu sehen, wie man selbst und die anderen Kandidaten als Kleinkinder, Schüler und Teenager einmal ausgesehen haben. Eigentlich sollte es einfach nur Spass machen und jeder sich darüber freuen. Eigentlich…

Doch Marie hat weder ein Familienalbum noch Kontakt zu ihren Eltern. Zum Glück fanden sich in einer alten Kiste der verstorbenen Oma im Keller noch ein paar Fotos. Richtig tolle Fotos sind es natürlich nicht, denn ohne fröhliche Kindheit kann es auch keine fröhlichen Kinderfotos geben. Die Bilder sind aber gut erkennbar und zeigen Marie in genau den gewünschten Altersstufen. Marie freute sich also schon, die Fotos gefunden zu haben. Allerdings konte sie sich noch daran erinnern, wie die Bilder entstanden sind und das war leider weder fröhlich noch lustig.

Das Foto, auf dem Marie mit ihrer Mutter zu sehen ist, hat ihr Papa geschossen. Für Marie ist das Foto die älteste Erinnerung ihres Lebens. Sie weiss noch, dass sie mit voller Windel, hundemüde und sehr hungrig bei Mama auf dem Arm sass und in die Kamera schauen sollte. Alles weinen und schreien half nichts, das Bild sollte in den Kasten. Als es dann im Kasten war, ging es mit noch voller Windel und ohne Essen ins Bett, das weiss Marie noch gut. Auch das Foto, auf dem sie mit Melanie und ihren Grosseltern zu sehen ist, hat der Papa geschossen. Er wollte es genau so haben, dass alle so aufgestellt sind, wie er es für angemessen hielt. Niemand hatte sich damals bei Papa’s Gemecker über die richtigen Posen und Beleuchtung wohlgefühlt und das sieht man auch auf dem Bild. Selbst bei dem Bild, auf dem er selbst mit abgebildet ist, musste alles nach Papa’s Willen gehen. Das Foto hat noch der Opa geschossen, kurz vor seinem Tod. Familienfotos sind Dokumente für die Nachwelt, da macht man kein fröhliches Gesicht. “Wer das Leben nicht ernst nimmt, ist und bleibt ein Loser” sagt Thomas Pech immer, Marie’s Vater – und Mutter Mary gibt ihrem Mann immer und bei allem recht.

Bei der Aufgabe geht es gar nicht darum, selbst Leistung zu bringen, denn die Bilder hat irgendwann mal jemand anderes geschossen. Ist also ganz leicht und ganz einfach. Vorhandene Bilder nehmen und vorzeigen kann schliesslich jeder. Trotzdem folgte eine bitterböse Überraschung, denn diese Bilder sind Grundlage der Abstimmung, wer das Big Brother Haus verlassen muss. Abgestimmt wird für die schönsten, lustigsten und fröhlichsten Bilder und leider ist keines der Bilder von Marie schön, fröhlich oder lustig, aber die einzigen, die sie überhaupt von ihrer Kindheit finden konnte. Marie hat keine anderen Bilder, weil niemand je andere Bilder geschossen hat und das ist nicht Marie’s Schuld, sie kann nicht einmal etwas daran ändern.

Hier sitzt der Schock sehr tief für Marie. Gerade erst hat sie gelernt, dass Fleiss sich auszahlt und jeder sein Glück selbst in der Hand hat, egal, was man vorher gemacht hat. Darauf hat Marie gebaut und darauf hat sie sich verlassen und jetzt? Nichts von dem gilt noch. Bei dieser Aufgabe hat Marie gar keine Chance, fleissig zu sein, hat gar keine Möglichkeit, selbst etwas in die Hand zu nehmen, hatte nicht einmal die für fröhliche und lustige Kinderbilder nötige fröhliche und lustige Kindheit. Marie muss bitter erfahren, dass sie für etwas beurteilt wird, für das sie nichts kann und das sie auch nicht ändern kann. Marie muss bitter erfahren, dass aller Fleiss nichts wert ist und selbst der Faulste gewinnt, wenn er zufällig die richtigen Fotos in seinem Album findet. Marie muss bitter erfahren, dass man nicht nur durch eine miese Kindheit gestraft sein kann, sondern nur mit fröhlicher und lustiger Kindheit im Leben weiterkommt. Marie muss bitter erfahren, dass alle, die sie für ihre Freunde gehalten hatte und die sie zur Miss BB gewählt hatten, nun abstimmen, dass die einzigen Fotos, die es von Marie’s Kindheit und Jugend gibt, zu schlecht sind. Niemand denkt darüber nach, dass es gar nicht Marie’s Schuld ist, dass sie nicht, wie die anderen Kandidaten, fröhliche Kinderbilder vorlegen kann, weil sie gar keine fröhliche Kindheit hatte.

Marie denkt an ihren Papa, der immer sagte “aus dir wird nie was” und “das klappt sowieso nicht” oder “versuch es gar nicht erst, das wird nichts”. Damit hat Papa doch immer recht gehabt. Melanie war es, ihre kleine Schwester, die das anders sah. Melanie sagt, “du musst nur etwas richtig durchziehen und am Ball bleiben, dann kannst du alles schaffen” und “nur nicht aufgeben und Mühe geben, dann kommst du auch weiter im Leben”. Hat Melanie etwa gelogen? Oder war alles, was Marie in den letzten Monaten meinte, gelernt und erfahren zu haben, nur eine riesige Lüge? Wozu hat sich Marie denn solche Mühe gegeben, wenn es am Ende eine Kleinigkeit ist, die sie nicht einmal selbst in der Hand hat, die über ihr Weiterkommen entscheidet?

Wenn es doch wenigstens etwas wäre, das sie selbst verbockt hat. Das wäre dann zwar auch bitter, aber wenigstens akzeptabel und Marie könnte damit leben, weil sie es verstehen könnte. So aber ist Marie nun zutiefst verwirrt und versteht das alles überhaupt nicht. Vielleicht ist sie ja auch einfach nur so blöd, wie Papa immer sagt. Marie war noch nie so nervös und so unsicher wie jetzt. Nicht einmal im Elternhaus war Marie so unsicher. Was Papa sagt, ist Gesetz und darauf konnte man sich immer verlassen. Jetzt kann sich Marie auf nichts mehr verlassen, hat grosse Angst wie es weitergeht und will einfach nur noch nach Hause.

Fortsetzung hier!

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